Das Lied vom Guten Kameraden
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Der gute Kamerad
(Ich hatt` einen Kameraden)
Der gute Kamerad (Ich hatt` einen Kameraden)
Der Text wurde 1809 vom Dichter Ludwig Uhland unter dem unmittelbaren Eindruck der Tiroler Freiheitskämpfe verfasst.
Der Komponist und Musikpädagoge Friedrich Silcher fügte einige Jahre später die Melodie hinzu: Die Abwandlung eines Schweizer Volksliedes aus dem 18. Jahrhundert.
Schon im verlustreichen deutsch-französischen Krieg von 1871 war „der gute Kamerad“ Teil der offiziellen Trauerfeiern.
1. Strophe
Ich hatt` einen Kameraden, einen bessern findst du nit. Die Trommel schlug zum Streite, er ging an meiner Seite im gleichen Schritt und Tritt.
2. Strophe
Eine Kugel kam geflogen, gilt sie mir oder gilt sie dir? Ihn hat sie weggerissen, er liegt zu meinen Füßen, als wär`s ein Stück von mir.
3. Strophe
Will mir die Hand noch reichen derweil ich eben lad`. Kann dir die Hand nicht geben, bleib du im ew‘gen Leben, mein guter Kamerad.
